Die Menschen hinter den Menschen hinter Havelmi*** #02

Liebe Menschen,

wie im letzten Blogpost bereits erwähnt, möchten wir euch heute ein paar Neuigkeiten zu unserem aktuellen Entwicklungsstand präsentieren. Obwohl wir es uns ursprünglich einfach vorgestellt hatten, “eine Pflanzenmi***” zu produzieren, gestaltete es sich in der Praxis doch schwieriger. Zwar finden sich im Netz zahlreiche Rezepte und Anleitungen zur Herstellung solch eines Getränks, aber für einen professionellen Ansatz bedarf es zusätzlicher Eigenschaften. So muss das Produkt länger haltbar sein, um es ausliefern zu können. Es muss stabil bleiben und reproduzierbare Eigenschaften aufweisen (z.B. Geschmack, Farbe, Konsistenz). Und es soll – gemäß unseres Anspruchs – nur natürliche Stoffe beinhalten. Eine Süßung beispielsweise mittels Zucker wollen wir also um jeden Preis vermeiden.

Kürzlich trafen wir uns deshalb mit der Lebensmittelchemikerin und Startup-Beraterin Dr. Simone Toelstede in Coburg, die uns beim Abschluss der Produktentwicklung unterstützen wird. Dort haben wir einen sensorischen Test mit unseren und anderen Produkten durchgeführt, um die letzten geschmacklichen Anpassungen festzulegen. Wir sind sehr froh darüber, Simone gefunden zu haben, weil ihre Kompentenzen – vor allem in der Entwicklung veganer Milchprodukte – genau die sind, die wir aktuell benötigen. Bei diesem Treffen hat sie uns schon viele Hinweise gegeben und wir sind zuversichtlich, bald ein fertiges Produkt in den Händen zu halten.

Wie schon beim letzten Post begonnen, stellen wir euch auch wieder einen Unterstützer aus unserem Umfeld vor. Diesmal ist es Benedikt Maschke.


Wer bist du?

Netzwerkler und Tüftler, ich entdecke gern Neuland und helfe anderen Menschen, mit den Fähigkeiten und Mitteln, die mir zur Verfügung stehen. So entwickle ich in Berlin mit der Nectarbar-Familie handgefertige Filterbeutel aus Naturmaterialien, das heißt aus Baumwolle und aus Leinen. Unsere Nussmilchbeutel sind für die Herstellung von pflanzlichen Milchalternativen gut geeignet und helfen so Verpackung zu reduzieren, aber auch eine gesunde Lebensweise zu stärken und das freudige Selbermachen wieder in die Küche zu integrieren.

Darüberhinaus bin ich im Premium-Kollektiv aktiv; das ist ein Getränkekollektiv, welches ein ehrliches, faires und freundliches Miteinander praktiziert und vorlebt, ganz ohne Chef*in und im Konsens. Dieses “open-source” Wirtschaftsmodell verbreitet das Kollektiv auch in Vorträgen und Workshops. Ich bin Ansprechperson für das Gebiet Berlin und Brandenburg, wenn beispielsweise ein Café oder Laden die Getränke ins Sortiment aufnehmen möchte oder ein Festival Interesse hat.


Wie hast du von Havelmi*** erfahren und was hat dich daran begeistert?

Unser nachhaltiges Arbeitsmodell bei Premium beinhaltet auch, dass wir unser Wissen teilen. Wir finden, gemeinsam kommen wir besser voran als in gegenseitiger Konkurrenz. Deswegen versuchen wir auch, anderen zu helfen und so kommen gelegentlich Gründer und Gründerinnen mit ihren Ideen zu uns und fragen um Rat. Ich war sehr positiv überrascht, als mich die Havelmi***s mit ihren Gedanken kontaktiert haben. Eine regionale Pflanzenmilch, von der Aussaat bis zum Vertrieb, ist in meine Augen eine große Bereicherung für wirklich alle! So finden vegan lebende Menschen endlich eine Pflanzenmilch in Glas statt Tetrapak, aber auch jene, die unsere Umwelt schützen wollen und ganzheitlich denken, können hier durch eine einfache Entscheidung beim Einkauf einen Unterschied machen. Wenn dabei der Fokus nicht nur auf ein hochwertiges Produkt, sondern auch auf eine gemeinwohlorientierte Struktur gelegt wird, d.h. mit dem Menschen und der Natur statt Profit im Mittelpunkt, bin ich ganz klar doppelt begeistert! Ich denke, nur mit dieser Herangehensweise können wir gesunden und langfristig diesen Planeten bewohnen.


Wie unterstützt du Havelmi***?

Mit meinen Erfahrungen und dem Wissen, das ich bisher durch eine kollektive Arbeitsweise und rund um das Thema Pflanzenmilch sammeln durfte. Hilfreich ist außerdem mein Netzwerk an Menschen und Unternehmen, speziell aus der Foodszene, um potentielle Kund*innen, passende Läden und Abnehmer*innen zu finden. Ich trage das Kätzchen weiter, berichte eifrig von Havelmi*** und freue mich hoffentlich schon bald selbst bei uns im Kiezbioladen die Drinks einzukaufen. Das wird ein Genuss!


Bis bald,
Swenja, Paavo und Mi



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